Mojtaba und Jakob war es besonders wichtig, Karten zu erzeugen, die in ihrer Symbolsprache nicht auf europäischen Kulturraum beschränkt sind. Die Bilder sollten interreligiös und interkulturell offen sein und keine Geschlechterstereotypen bedienen.
Dabei orientierte sich die Auswahl der 36 Bilder an dem Namen der Edition. Die Bilder wollen eine große Bandbreite an Gefühlen einfangen und für die pädagogische, supervisorische und therapeutische Arbeit greifbar machen. Hier einige Ideen, wie sie zum Einsatz kommen könnten.
Inspirationskarte: Die Karten unterstützen Anfangs- oder Abschlussrunden in Gruppen- oder Einzelsettings. Dazu wählt jede Person eine Karte aus, die sie/ihn gerade anspricht oder etwas ausdrückt, was sie/ihn beschäftigt. Im Anschluss kann dazu eingeladen werden, mit der Gruppe zu teilen, warum sie/er gerade die jeweilige Karte ausgesucht haben und welche Assoziationen sie auslöst.
Gefühls- oder Stimmungskarte: Manchmal kann eine Karte helfen, diffuse Gefühle ins Bild und dann ins Wort zu bringen. Besonderes Augenmerk lag bei der Auswahl der Bilder darauf Krisen, Konflikte und herausfordernde Gefühle differenziert darzustellen.
Situations- und Visionskarte: Für Zukunfts- oder Abschlussprozesse werden zwei Karten gewählt. Eine Situationskarte für die momentane Situation, und eine Visionskarte für eine mögliche positive Veränderung.
Die Person legt die Karten in einem individuell gefühlten Abstand voneinander auf und bekommt die Möglichkeit beide Karten zu erklären. Mit Hilfe der Gruppe kann dann ein möglicher Weg von der Situationskarte zur Visionskarte erforscht werden.
Gruppenteilungskarten: Die Karten bieten anhand der sechs Farben (Gelb, Rot, Blau, Gold, Silber, Schwarz) die Möglichkeit bis zu sechs Gruppen zu jeweils maximal sechs Personen zu bilden.
Geschenks- oder Postkarten: Natürlich ist es auch erlaubt, die Karten mit ein paar persönlichen Zeilen zu verschenken oder zu verschicken.